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14.11.09

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      Über Shakespeare, das theater (Geschichte, Ziele, Produktionen)

       

      "Nimmt irgendwo auf der Welt irgendwer das Wort "Theater" in den Mund,

      denkt der Großteil derer, die es hören, sofort an Hamlet - mit oder ohne Totenschädel"

      Gründer:

      Renate Bauer

      1986 Unterricht bei Susi Nicoletti, Bruckner-Konservatorium Linz, 1989 Diplomabschluß. Engagements in Linz, Wien, Stuttgart, Berlin(Film) St. Gallen, Bern und Bregenz. Seit 1988 ist sie auf der Bühne des Theaters für Vorarlberg heimisch, in so unterschiedlichen Rollen wie zum Beispiel als „Königin Elisabeth" in „Don Carlos" und „Delfinderl" in Hermann Bahrs „Konzert". Sie ist vielen auch durch ihre Eigenproduktionen (seit 95), Literatur mit darstellender Kunst und Musik, an interessanten Schauplätzen bekannt. Professur am Konservatorium Feldkirch. Trainerin für ORF-Sprecher; Zur Zeit am Theater in St. Gallen. Regie bei "Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran" und Oskar und die Dame in Rosa"

      Martin Sommerlechner

      Schauspielschule Krauß, Wien. Seit 1985 Engagements in Wien, St Pölten, Schwäbisch Hall und Bregenz. Diverse Film- und Fernsehauftritte. Zehn Jahre Theater für Vorarlberg: Als „Hitler" in „Mein Kampf" oder „Andri" in „Andorra" oder „Pinocchio" oft als Titel oder - Hauptfigur. In Raimond Cousses „Strategie eines Schweins" Alleinunterhalter. Seit 2000 Mitbegründer und Leiter von Shakespeare, das theater. Regie bei „Shakespeares sämtlichen Werken – leicht gekürzt", „Phil Dick" (Humphrey Bogart) in „Schnüffler, Sex und schöne Frauen", Co-Regie bei „Steine in den Taschen". Stückübersetzungen und –Adaptierungen. Momo in „Monsieur Ibrahim", Oskar in „Oskar und die Dame in Rosa". Kinoproduktion „Afrika mon amour" mit Iris Berben in der Roller Herr Brand.

       

       

      Ziele:

      Wir sind ein Theater, das in ganz Vorarlberg agiert und dessen Stoßrichtung: "Tiefgang mit Humor - Unterhaltendes mit Sinn" ist

      Seit über zehn Jahren in zusammen mehr als hundert Theaterproduktionen des Theaters für Vorarlberg, des Theaters Kosmos und eigenen Veranstaltungen (wie z.B. Woody Lesung & Allen Jazz) dem Publikum bekannt, wollen die beiden künstlerischen Leiter auf breiterer Basis freier agieren und vor allem aber nicht ausschließlich eines erreichen: dem Kulturspektrum des Landes eine neue Farbe hinzuzufügen -   Immer haben wir einen ernsten Anspruch hinter der bunten Verpackung, ohne den für uns Theater keinen Stellenwert besäße.

       

      Bei „Shakespeares sämtlichen Werken – leicht gekürzt" war es die Tatsache, dass das Publikum neugierig auf mehr Shakespeare wurde – die britische Comedy zeigte über den schnellen Witz hinaus etwas über das Theater selbst, seine Mechanismen, seine Faszination, durch ein Stück, das eigentlich gar keinen Inhalt besitzt. Das geht nur, wenn Shakespeare von Profis hundertprotzentig ernst genommen gebracht durch die Situation gebrochen wird.

      „Schnüffler, Sex und schöne Frauen" von Tony Dunham 2002 war eine schwarze Comedy über den film noir, mit der Absicht diesen selbst bewußter zu machen, hat er immerhin ein die cinematographische Gleichberechtigung der Geschlechter ein ganz wesentliches Stück weitergebracht.

      2003 war das irische Jahr mit „Steine in den Taschen", einer preisgekrönten Tragik-Comedy von Mary Jones mit Bruno Felix und Alfons Noventa als irisches Dorf und amerikanische Filmcrew.

      „Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran" vom genialen französischen Kultautor Eric-Emmanuel Schmitt eine Parabel auf die Toleranz zwischen den Weltreligionen mit Poesie und Witz.

      „Oskar und die Dame in Rosa" von Eric-Emmanuel Schmitt, ein zärtliches, humorvolles Stück über die Liebe zum Leben und über den Tod.

      Das poetische Variete "Sein und nicht sein" mit Texten von Polgar, Heller, Bronner und Loriot durfte bissig und zartbitter der Frage nach dem Schein im Sein nachgehen.

      "Genie und Wahnsinn" befaßte sich mit Mozart und der Frage, wieviel Genie darf man den Menschen denn zumuten, und was passiert, wenn Mozartfan Schmitt auf Mozarthasser Salieri trifft, das 18. Jahrhundert auf das 21.? 

      "Pilatus sucht corpus delicti" siehe aktuell!

       

       

       

       

      Außerdem setzt sich Shakespeare, das theater für professionell geleitetes Schülertheater ein.

      Seit 2000 –– initiierten wir, leiten wir, fördern und regen wir an - Theater in der Schule, von Schülern, vor Schülern und mit Schülern, unterstützt von Landesschulrat, VKS, Sozialfonds, Austriakontakt, Bund Theater in der Schule, von Schülern, vor Schülern und mit Schülern. Im Mai 2009 führetn wir nach "Amadeus" " Romeo und Julia" mit den SchülerInnen des Borg Lauterach auf.

       

       

      Produktionen in Zahlen

          1. „Shakespeares sämtliche werke – leicht gekürzt" November 2000 bis März 2001, mit Renate Bauer, Michael Schefts und Martin Sommerlechner, Regie Martin Sommerlechner

          Aufführungen in Bregenz, Dornbirn, Feldkirch, Bludenz und St. Gallen, insgesamt 21

      Drei Schauspieler wollen an einem Abend sämtliche Werke Shakespeares aufführen und scheitern vergnüglich daran. Durch die ernst gespielten Originalpassagen wird der Zuschauer neugierig auf den Titan des Theaters – unser Angelpunkt des Stückes.

           

          2 „Schnüffler Sex und schöne Frauen" Jänner 2002 bis April 2002, mit Renate Bauer, Alfons Noventa und Martin Sommerlechner, Regie Georg Pisapia

          Aufführungen in Bregenz, Dornbirn, Feldkirch, Bludenz, Götzis, Schruns und St. Gallen, insgesamt 21

      Mit den Mittels einer Persiflage eine Hommage an den film noir, der immerhin ein Stück cinematographische Geschichte darstellt und laut Umfragen von 7 von zehn Befragten für einen mißglückten Kodak-Film gehalten wird.

           

          3 „Steine in den Taschen" Februar 2003 bis April 2003 mit Bruno Felix und Alfons Noventa, Regie: Martin Sommerlechner

          Aufführungen in Bregenz, Dornbirn, Feldkirch, Bludenz, Götzis, Lingenau, Schruns und St. Gallen, insgesamt 22

      Preisgekrönte irische Tragik-Comedy. Bruno Felix und Alfons Noventa als irisches Dorf und amerikanische Filmcrew – das vertiefte unser zentrales Thema: Comedy, wie wir sie verstehen, zu verbreiten: Selbstironisch, die Mittel der Bühne oft bloßlegend, eine Handlung, die ein Thema transportiert. Mary Jones stellt die Frage, ob nicht ein Film über die Komparsen, die bei einem Film mitmachen, letztlich interessanter wäre, als der Film.

       

            4„Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran" Eric-Emmanuel Schmitt

          April, Mai 2005 mit Martin Sommerlechner , Bruno Felix Regie: Renate Bauer

          Aufführungen in Bregenz, Dornbirn, Feldkirch, Bludenz, Schruns, Hard,  Wien, Lindau ; insgesamt 15

      Berührende Parabel vom Erfolgsautor Eric-Emmanuel Schmitt über das Heranwachsen eines jüdischen Anwaltssohns in Paris, der im weisen Monsieur Ibrahim seine Vaterfigur findet, und schließlich selber zu „Mohamed" wird, zum Besitzer eines türkischen Ladens, den sie „Araber" nennen, weil er von 8 bis 24 Uhr geöffnet hat.

       

            5„Oskar und die Dame in Rosa" Eric-Emmanuel Schmitt

          April bis Dezember 2006 mit Karin Mommsen, Martin Sommerlechner Regie: Renate Bauer

          Aufführungen in Bregenz, Feldkirch, Bludenz, Schruns, Lingenau, Hard,    Andelsbuch,  Göfis........

      Ein zärtliches und humorvolles Stück über die Liebe zum Leben und über den Tod.

       

       

       

      Professionell geleitetes Schülertheater

          1 Julius Caesar & Antonius und Kleopatra" im Collegium Mehrerau, Jänner bis Juni 2001, Freilichtinszenierung.

          2 „Ein Sommernachtstraum" in der Handelsakademie Bregenz von Jänner bis Mai 2002. In „Sachlichen" Schulen scheint kreativer Impetus umso wertvoller.

          3 „Romeo und Julia" in der Handelsakademie Feldkirch , von Jänner bis Juni 2003. Gleiches gilt hier wie in Bregenz: Viel kreatives Potential sollte regelmäßig wie im angloamerikansichen Raum entfaltet werden.

          4 „Ein Sommernachtstraum" im BORG Lauterach, Jänner bis Mai 2005. Hier geht es auch 2006 weiter, erstmals in Vorarlberg als von Profi-Schauspielern geleitetes Unterrichtsfach Schauspiel.

            „Liebe, Kampf und Leid zu Shakespeares Zeit" im BORG Lauterach Jänner bis Mai 2006.

            „Shakespeares Rom von der Republik zum Kaiserreich" im BORG Lauterach Oktober 06 – Mai 07

          Von Landesschulinspektor Dr. Küng wurde diese Arbeit gewürdigt und als beispielhaft beschrieben.

       

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Stand: 28.08.09