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Über Shakespeare, das theater (Geschichte,
Ziele, Produktionen)
"Nimmt irgendwo auf der Welt irgendwer das
Wort "Theater" in den Mund,
denkt der Großteil derer, die es hören, sofort
an Hamlet - mit oder ohne Totenschädel"
Gründer:
Renate Bauer
1986 Unterricht bei Susi Nicoletti,
Bruckner-Konservatorium Linz, 1989 Diplomabschluß. Engagements
in Linz, Wien, Stuttgart, Berlin(Film) St. Gallen, Bern und
Bregenz. Seit 1988 ist sie auf der Bühne des Theaters für
Vorarlberg heimisch, in so unterschiedlichen Rollen wie zum
Beispiel als „Königin Elisabeth" in „Don Carlos" und „Delfinderl"
in Hermann Bahrs „Konzert". Sie ist vielen auch durch ihre
Eigenproduktionen (seit 95), Literatur mit darstellender Kunst
und Musik, an interessanten Schauplätzen bekannt. Professur am
Konservatorium Feldkirch. Trainerin für ORF-Sprecher; Zur Zeit am
Theater in St. Gallen. Regie bei "Monsieur Ibrahim und die
Blumen des Koran" und Oskar und die Dame in Rosa"
Martin Sommerlechner
Schauspielschule Krauß, Wien. Seit 1985 Engagements in Wien,
St Pölten, Schwäbisch Hall und Bregenz. Diverse Film- und
Fernsehauftritte. Zehn Jahre Theater für Vorarlberg: Als
„Hitler" in „Mein Kampf" oder „Andri" in „Andorra" oder
„Pinocchio" oft als Titel oder - Hauptfigur. In Raimond Cousses
„Strategie eines Schweins" Alleinunterhalter. Seit 2000
Mitbegründer und Leiter von Shakespeare, das theater. Regie bei
„Shakespeares sämtlichen Werken – leicht gekürzt", „Phil Dick"
(Humphrey Bogart) in „Schnüffler, Sex und schöne Frauen",
Co-Regie bei „Steine in den Taschen". Stückübersetzungen und
–Adaptierungen. Momo in „Monsieur Ibrahim", Oskar in „Oskar und
die Dame in Rosa". Kinoproduktion „Afrika mon amour" mit Iris
Berben in der Roller Herr Brand.
Ziele:
Wir sind ein Theater, das in ganz Vorarlberg
agiert und dessen Stoßrichtung: "Tiefgang mit Humor -
Unterhaltendes mit Sinn" ist
Seit über zehn Jahren in zusammen mehr als
hundert Theaterproduktionen des Theaters für Vorarlberg, des
Theaters Kosmos und eigenen Veranstaltungen (wie z.B. Woody
Lesung & Allen Jazz) dem Publikum bekannt, wollen die beiden
künstlerischen Leiter auf breiterer Basis freier agieren und vor
allem aber nicht ausschließlich eines erreichen: dem
Kulturspektrum des Landes eine neue Farbe hinzuzufügen -
Immer haben wir einen ernsten Anspruch hinter der
bunten Verpackung, ohne den für uns Theater keinen Stellenwert
besäße.
Bei
„Shakespeares
sämtlichen Werken – leicht gekürzt"
war es die Tatsache, dass das Publikum neugierig auf mehr
Shakespeare wurde – die britische Comedy zeigte über den
schnellen Witz hinaus etwas über das Theater selbst, seine
Mechanismen, seine Faszination, durch ein Stück, das eigentlich
gar keinen Inhalt besitzt. Das geht nur, wenn Shakespeare von
Profis hundertprotzentig ernst genommen gebracht durch die
Situation gebrochen wird.
„Schnüffler, Sex und schöne Frauen" von
Tony Dunham 2002 war eine schwarze Comedy über den film noir, mit der Absicht diesen selbst bewußter zu machen,
hat er immerhin ein die cinematographische Gleichberechtigung
der Geschlechter ein ganz wesentliches Stück weitergebracht.
2003
war das irische Jahr mit
„Steine in den Taschen",
einer preisgekrönten Tragik-Comedy von Mary Jones mit Bruno
Felix und Alfons Noventa als irisches Dorf und amerikanische
Filmcrew.
„Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran"
vom genialen französischen Kultautor
Eric-Emmanuel Schmitt eine Parabel auf die Toleranz
zwischen den Weltreligionen mit Poesie und Witz.
„Oskar und die Dame in Rosa"
von Eric-Emmanuel Schmitt, ein zärtliches,
humorvolles Stück über die Liebe zum Leben und über den Tod.
Das
poetische Variete "Sein und nicht sein" mit
Texten von Polgar, Heller, Bronner und Loriot durfte bissig
und zartbitter der Frage nach dem Schein im Sein nachgehen.
"Genie
und Wahnsinn" befaßte sich mit Mozart und der Frage,
wieviel Genie darf man den Menschen denn zumuten, und was
passiert, wenn Mozartfan Schmitt auf Mozarthasser Salieri
trifft, das 18. Jahrhundert auf das 21.?
"Pilatus
sucht corpus delicti" siehe aktuell!
Außerdem setzt sich Shakespeare, das theater
für professionell geleitetes Schülertheater ein.
Seit 2000 –– initiierten wir, leiten wir,
fördern und regen wir an - Theater in der Schule, von Schülern,
vor Schülern und mit Schülern, unterstützt von Landesschulrat,
VKS, Sozialfonds, Austriakontakt, Bund Theater in der Schule,
von Schülern, vor Schülern und mit Schülern. Im Mai 2009
führetn wir nach "Amadeus" " Romeo und
Julia" mit den SchülerInnen des Borg Lauterach auf.
Produktionen in Zahlen
1. „Shakespeares sämtliche werke –
leicht gekürzt" November 2000 bis März 2001, mit
Renate Bauer, Michael Schefts und Martin Sommerlechner,
Regie Martin Sommerlechner
Aufführungen in Bregenz, Dornbirn,
Feldkirch, Bludenz und St. Gallen, insgesamt 21
Drei Schauspieler wollen an einem Abend
sämtliche Werke Shakespeares aufführen und scheitern vergnüglich
daran. Durch die ernst gespielten Originalpassagen wird der
Zuschauer neugierig auf den Titan des Theaters – unser
Angelpunkt des Stückes.
2 „Schnüffler Sex und schöne
Frauen" Jänner 2002 bis April 2002, mit Renate
Bauer, Alfons Noventa und Martin Sommerlechner, Regie
Georg Pisapia
Aufführungen in Bregenz, Dornbirn,
Feldkirch, Bludenz, Götzis, Schruns und St. Gallen,
insgesamt 21
Mit den Mittels einer Persiflage eine Hommage
an den film noir, der immerhin ein Stück cinematographische
Geschichte darstellt und laut Umfragen von 7 von zehn Befragten
für einen mißglückten Kodak-Film gehalten wird.
3 „Steine in den Taschen" Februar 2003 bis April 2003 mit Bruno Felix und Alfons
Noventa, Regie: Martin Sommerlechner
Aufführungen in Bregenz, Dornbirn,
Feldkirch, Bludenz, Götzis, Lingenau, Schruns und St.
Gallen, insgesamt 22
Preisgekrönte irische Tragik-Comedy. Bruno
Felix und Alfons Noventa als irisches Dorf und amerikanische
Filmcrew – das vertiefte unser zentrales Thema: Comedy, wie wir
sie verstehen, zu verbreiten: Selbstironisch, die Mittel der
Bühne oft bloßlegend, eine Handlung, die ein Thema
transportiert. Mary Jones stellt die Frage, ob nicht ein Film
über die Komparsen, die bei einem Film mitmachen, letztlich
interessanter wäre, als der Film.
April, Mai 2005 mit Martin
Sommerlechner , Bruno Felix Regie: Renate Bauer
Aufführungen in Bregenz, Dornbirn, Feldkirch,
Bludenz, Schruns, Hard, Wien, Lindau ; insgesamt
15
Berührende Parabel vom Erfolgsautor Eric-Emmanuel Schmitt
über das Heranwachsen eines jüdischen Anwaltssohns in Paris, der
im weisen Monsieur Ibrahim seine Vaterfigur findet, und
schließlich selber zu „Mohamed" wird, zum Besitzer eines
türkischen Ladens, den sie „Araber" nennen, weil er von 8 bis 24
Uhr geöffnet hat.
April bis Dezember 2006 mit Karin Mommsen, Martin
Sommerlechner Regie: Renate Bauer
Aufführungen in Bregenz, Feldkirch, Bludenz, Schruns,
Lingenau, Hard, Andelsbuch,
Göfis........
Ein zärtliches und humorvolles Stück über die Liebe zum Leben
und über den Tod.
Professionell geleitetes Schülertheater
1 Julius Caesar & Antonius und
Kleopatra" im Collegium Mehrerau, Jänner bis Juni 2001,
Freilichtinszenierung.
2 „Ein Sommernachtstraum" in der
Handelsakademie Bregenz von Jänner bis Mai 2002. In
„Sachlichen" Schulen scheint kreativer Impetus umso
wertvoller.
3 „Romeo und Julia" in der
Handelsakademie Feldkirch , von Jänner bis Juni 2003.
Gleiches gilt hier wie in Bregenz: Viel kreatives
Potential sollte regelmäßig wie im angloamerikansichen
Raum entfaltet werden.
4 „Ein Sommernachtstraum" im BORG
Lauterach, Jänner bis Mai 2005. Hier geht es auch 2006
weiter, erstmals in Vorarlberg als von
Profi-Schauspielern geleitetes Unterrichtsfach
Schauspiel.
„Liebe, Kampf und Leid zu
Shakespeares Zeit" im BORG Lauterach Jänner bis Mai
2006.
„Shakespeares Rom von der
Republik zum Kaiserreich" im BORG Lauterach Oktober
06 – Mai 07
Von Landesschulinspektor Dr. Küng
wurde diese Arbeit gewürdigt und als beispielhaft
beschrieben.
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